FSK-18 Filme bei AMANGO.
Wie gerade per Newsletter gemeldet: eigentlich sollte die FSK-18 Abteilung gar nicht zum trnd-Projekt gehören, das haben wir hier in der trnd-Zentrale leider übersehen, als wir das Projekt geplant hatten.
Eure AMANGO Testaccounts können nicht mehr im Rahmen des kostenlosen trnd-Tests auf FSK-18 upgegradet werden. Alle, die schon upgegradet haben, haben Glück gehabt (hier übernimmt AMANGO die 20 Euro Kostenpauschale – danke!).
Und bei all dieser FSK-18 Diskussion zeigt sich mal wieder, was trnd-Projekte alles leisten können: Ihr habt nämlich eine veraltete Beschreibung auf der AMANGO Website entdeckt, die noch aus der Zeit stammt, als es noch keine DVD-Flatrate gab (da war noch von Porto für den Hin- und Rückweg die Rede). Mit der DVD-Flatrate fallen natürlich auch für FSK-18-Filme keine zusätzlichen Portokosten an und deshalb wurde der Text auf der Website auch schon überarbeitet!
Und hier zur Info nochmal die Details zu FSK-18-Filmen:
AMANGO bietet neben einem breiten Sortiment für die ganze Familie auch FSK 18 Filme. Für das Ausleihen dieser Filme gelten allerdings gesetzliche Bestimmungen.
In diesem Fall muss AMANGO dafür sorgen, dass die Filme nur von Leuten über 18 angeguckt werden. Dazu wird das Post-Ident Verfahren eingesetzt. Dies wird einmalig mit einer Kostenpauschale von 20 Euro verrechnet und schaltet Euch für FSK 18-Filme frei.
Gleichzeitig mit dieser einmaligen Freischaltung muss man an Eides statt versichern können, dass der Briefkasten (in dem die FSK 18 Filme eintreffen) nur Personen über 18 Jahren zugänglich ist. Ist dies nicht so, weil es z.B. eine 14-jährige Schwester oder einen kleinen Bruder im Haushalt gibt (die Zugang zum Briefkasten haben), dann bedarf es einer weiteren Sicherung: In diesem Fall müssen FSK-18-Filme (und nur diese) mit der Versandart “Einschreiben - eigenhändig” verschickt werden. Das verursacht leider Mehraufwand und Mehrkosten für die eigenhändige Zustellung durch den Postboten von 4,46 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Brief … allerdings nur für den Hinweg.




von Arez
Ganz schön harte Umsetztung mit den Geschwistern. Ich glaube zwar dass die minderjährigen die DVD dann trotzdem sehen könnten, wenn sie wollten. Die Verantwortung jedenfalls liegt dan nicht bei Amango. Mir ist es eigentlich egal, bin noch nicht 18 und hatte nie vor FSK18 Filme zu bestellen..
von XLR8
von otternase
nun, mit dem Verfahren erfuellt Amango einfach nur die gesetzlichen Vorschriften; dass die recht umständlich sind, ist nicht Amangos Schuld, die würden das sicher auch lieber einfacher und kundenfreundlicher lösen
leider hat sich aber noch immer keiner der Ansprechpartner zur Frage geaeussert, wie sich die 20EUR Kosten fuer Amango dabei zusammensetzen, wo doch die Postkosten bei weniger als 7 EUR liegen und vielen (einschliesslich mir) nicht klar ist, wieso Amango darüberhinaus noch Kosten von ca. 10EUR hat (3EUR sind wohl Steuern). Da keine Materialkosten (Kunde druckt Formular selbst) anfallen, können das nur Personalkosten sein, aber das Übertragen eines Postident in die Datenbank kann doch nicht 20 Minuten Arbeitszeit in Anspruch nehmen, oder?
von digit
Dass Amango die gesetzlichen Vorschriften erfüllen muss, sehe ich absolut ein. Ebenso ist mir klar, dass der Jugendschutz nicht lückenlos greift. Ich war mit 16 selbst in einer Clique, die über mehrere Altersgruppen hinweg ging. Dass man da bei einem Video-Abend auch das ein oder andere nicht jugendfreie Zeug zu sehen bekam, ist wohl naheliegend. Verständlich aber auch, dass insbesondere Kinder geschützt werden sollen.
Worin ich definitiv übereinstimme ist der absolut indiskutable Preis für die Postident-Freischaltung. Es gibt Dienstleister, die machen das völlig umsonst. Meines Erachtens wären fünf Euro das absolute Maximum für diese Freischaltung.
von Profineurotiker
Dann will ich mich doch auch nochmal einmischen - und kann Digit nur zustimmen: 5 Euro wären wirklich das absolute Maximum. Und im Prinzip finde ich das sehr schade, dass Amango dieses völlig überteuerte System nutzt. Denn, auch wenn unser Test ja noch ein paar Wochen läuft, kann ich schon jetzt sagen, dass ein kostengünstiger FSK-18-Verleih das Tüpfelchen auf dem I wäre und Amango damit wohl nicht mehr nur für mich die erste Wahl wäre.
von firestarter
Da gibt es auch noch einen “Fehler” bei Amango: In der Bestätigungs-Mail von Amango, dass der PostIdent angekommen ist + der Übersendung des Bestätigungscodes zum FSK18-Bereich steht, dass man erst nach der Bestätigung durch die Eingabe des Codes freigeschaltet wird und das hierdurch die 20 EUR kosten anfallen. Hab ich nicht gemacht und es wurden Heute trotzdem 20 EUR von meinem Konto abgebucht. Will trptzdem nicht mehr in den FSK18-Bereich wenn das Extra-Porto kostet. Dann dann mal abwarten wann das Geld wieder gutschrieben wird …
von Domme
für mich war’s kein Problem, weil ich keine Filme FSK 18 ausleihen wollte. Denke das Projekt läuft so gut weiter wie bisher.
von Jokey
Also ich finde die 20€ zwar auch ein wenig viel, aber es ist ja eine einmalige Sache, da kann man das noch verknusen.
Und gerade wenn man Amango länger nutzt, nicht nur die drei Testmonate, amortisieren sich die 20€ über kurz oder lang
.
Zu einem anderen Beitrag hier kam schon einmal die Frage auf, wie es sich denn verhält wenn der kleine 8-jährige bruder den Briefkasten öffnet und die FSK16 Version von Saw2 oder SilentHill in den Händen hält. Ist ja auch nichts für zarte Nerven.
von Scar
Das Minderjährige geschützt werden müssen ist klar. Aber aus meiner Sicht hat das nichts mit dem Gang an den Briefkasten zu tun. Es steht schließlich mein Name auf dem Brief und es gibt immer noch so was wie Postgeheimnis! Viel eher wäre da die Gefahr das da das Geschwisterlein den Film im Zimmer des Bruders/der Schwester finden könnte und sich reinzieht. Diese Gefahr besteht meiner Meinung aber auch oder erst recht beim normalen Fernsehprogramm. Da laufen Filme die für “kleine Kinder” nicht geeignet sind auch schon teilweise tagsüber.
Die 20€ für Postident finde ich auch sehr teuer, das müsste auch billiger gehen!
Nett finde ich es von Trnd die Kosten zurück zu erstatten, obwohl das m. E. nicht notwendig gewesen wäre. Schließlich war es die eigene Entscheidung von dem Mitglied sich freischalten zu lassen.
von pauliny
sagt mal, wie ist das: fallen die 20euro nur einmal an? oder jeden monat neu?
von .rob
Die 20 Euro sind eine einmalige Gebühr für’s Freischalten.